Urbar von 1331 (Grosses Urbar)
(Signatur KAE, A.GI.2)
- Originaltitel
- Anno 1331
- Alte Signatur
- Datierung
- 1331
- Beschreibstoff
- Blätter
- Paginierung in schwarzer Tinte von einer späteren Hand: S. 1–182.
Foliierung mit Bleistift von einer späteren Hand fol. 1–94, wobei nach fol. 75 ein Sprung auf fol. 79 erfolgt. Die gezählten fol. 76, 77, 78 wurden ausgeschnitten. - Physische Beschaffenheit
- Buchblock: 22.5 x 31.7 x 3.5 cm
Einband: 23.5 x 31 x 0.1 cm. - Lagen
- Chroust’sche Lagenformel: VI12 + VII26 + VI38 + VI50 + I52 + III58 + IV66 + (VI-3)75 + VI87 + II91.
- Layout
- Ränder links und rechts mit Tinte markiert. Vorwiegend zweispaltig: Haupttext in der linken Spalte, Ergänzungen dazu mit schmalerer Feder in der rechten Spalte; Initialen; Schwarze und rote Tinte.
Linker und rechter Blattrand gelöchert von Linierung. Linierung mit Tinte erkennbar. - Schrift
- Schwarze und rote Tinte. Titel und einzelne Einträge zum Teil in Rot. Initialen mit schwarzer und roter Tinte.
- Provenienz
- Schreiber: Verschiedene Hände
- Ausstattung
- Sprache
- Latein; Deutsch
- Einband
- Pergamenteinband, der vordere Deckel besitzt eine grosse Klappe mit einer einzelnen Schnürung. Am Rücken ist die Bundschnur sichtbar.
- Publikationen
- Als "Grosses Urbar" ediert und kommentiert in: Quellenwerk zur Entstehung der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Abt. II: Urbare und Rödel bis zum Jahre 1400 Band 2, bearbeitet von Paul Kläui, Aarau 1943, S. 115–195.
Ringholz, Odilo, Das Urbar des Benediktinerstiftes U.L.F zu Einsiedeln vom Jahre 1331. Mit einer Einleitung, zwei Schriftproben und einem Namen- und Sachen-Verzeichnis, in: Der Geschichtsfreund 45 (1890), S. 1–200.
Kläui, Paul, Untersuchungen zur Gütergeschichte des Klosters Einsiedeln vom 10.–14. Jahrhundert, in: Festgabe Hans Nabholz. Zum siebzigsten Geburtstag, Aarau 1944, S. 78–120.
Jäggi, Gregor, Eine wichtige mittelalterliche Wirtschaftsquelle des Klosters: Das grosse Urbar (1331), in: Löhrer, Magnus / Steiner, Markus (Hgg.), Lebendiges Kloster: Festschrift für Abt Georg Holzherr zum 70. Geburtstag, Freiburg i. Ü. 1997, S. 253–276.
- Inhalt
- S. 1: Uffen Swendi; S. 2: Im Tale; S. 4: Uffen Luogaten; S. 6: Uffen Riede; S. 9: Ze Mose; S. 11: Ze Stalden; S. 14: Ze Frienbach; S. 19: Ze Pfeffikon; S. 29: Ze Hurden; S. 31: Ze dem alten Rapreswile; S. 41: Ze Wangen; S. 46: Ze Muilinon, Ze Sibeneich, ze Gantzenbergin, ze wingarten; S. 53: Ze Rossowe; S. 54: Ze Husen; S. 56: Ze Walde, ze walthusen; S. 57: Ze Boswile; S. 59: Ze Bettwile; S. 65: Ze Hemmikon, Ze Ebersol; S. 66: Ze Baldwile; S. 67: Ze Luigswile; S. 70: Ze Wile bi Surse; S. 74: Ze [Eggelisberg] Ze Ettiswile; S. 77: Ze Tagmarsellen; S. 81: Ze Lutrental; S. 85: Ze Bonoltzwile; S. 87: Ze Tuetwile
S. 93: vacat. Dis sint dui recht des gotzhuses von dn Einsidellen, dui die hofluite von Erlinspach hant geoffenot.
S. 101: Ze Rümlang; S. 103: Ze Hoenge; S. 105: Ze Kaltbrunnen; S. 114: Erlibach; S. 117: Ze Hinderburg; S. 121: Ze Brettingen; S. 123: Ze Nuihein, Oelegge; S. 124: Ze Egre und ze Nuihein; S. 126: Ze Britten; S. 130: Ze Winterberg; S. 131: Ze Ilnowe; S. 133: Ze Swertzenbach; S. 134: Ze Wittellikon; S. 136: Ze Stefey; S. 140: Ze Meilan; S. 141: Ze Hove; S. 142: Ze Jcikon; S. 145: Ze Volklikon
S. 151: Iz sint die zinse des gotzhus von dien Einsidellen. Inrent dem berge Etzlin.
S. 175: Dis sint dui recht des gotzhuses von den Einsidellen dui die hofluite von Pfeffikon. Von den Einsidellen. Von Nuihein. Von Erlibach. Von Stefey von Kaltbrunnen. hant geoffenot. und erteilet bi dem eide so si dem Gotzhuse getan hant.
S. 177: Disui nachgeschriben gueter. Sind dui manlehen dui man ze lehen het von dem Gotzhus. Und von dem abte von eim abte von dem Einsidellen. - Anmerkungen
- Anzahl Dateien
- 187