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Burkardenbuch
(Signatur KAE, A.II.2)

Originaltitel
Abbt Burkarden Buch, welches in dem Archiv offt citirt wirdt
Datierung
1. Hälfte 15. Jahrhundert
Erst genanntes Datum 964, letzt genanntes Datum 1518.
Beschreibstoff
271 Blatt Papier (S. 1–540).
Wasserzeichen: Lamm Gottes.
Blätter
Paginierung von späterer Hand mit blauer Tinte: S. 1–540. S. 86 und 87 wurden bei der Paginierung ausgelassen. Vorne 1 unpaginiertes fliegendes Blatt.
Foliierung beginnt auf S. 1 mit LXII und ist mit drei Ausnahmen durchgehend: An fol. 109 schliesst direkt fol. 121 an und fol. 148 sowie fol. 227 sind zweimal gezählt.
Format
Buchblock: 21.5 x 29 x 6.5 cm; Einband: 20 x 28.5 x 0.7 cm.
Lagen
Chroust’sche Lagenformel: (VII-1)73 + VI85 + VI97 + VI109 + VI132 + VI144 + VI155 + VI167 + VI179 + (VIII-2)193 + VI205 + VI217 + VI228 + VI240 + VI264 + IV276 + VI288 + VI300 + (VIII-2)314 + VI326 + VI338.
Schriftraum und Gliederung
Ränder links ca. 4.5 cm, rechts ca. 5.5 cm breit, oben ca. 4.5 cm, unten meist 9 cm.
Einfache Initialen, dunkelbraune Tinte, Streichungen von Marginalien mit roter Tinte.
Schrift
Anlagehand: Bastarda. Nachträge von mehreren Händen in kursiverer, flüchtigerer Schrift.
Schreiber
Johannes Hächinger und andere
Auftraggeber
Burkhard von Krenkingen-Weißenburg
Sprache
Deutsch, Latein
Einband
Holzdeckel mit Schafsleder überzogen. Auf dem vorderen und hinteren Deckel sind fünf Messingbuckel. In der Mitte befindet sich eine defekte Schliesse aus Leder, an deren Ende Metallteilen angebracht waren. Am Buchrücken sind die Bundschnüre teilweise erkennbar. Die Spiegelblätter wurden entfernt.
Literatur
Kwasnitza, Stefan, «Non est copiata in libro», Das Burkardenbuch und die kopiale Tradition im Kloster Einsiedeln, Unveröffentlichte Lizentiatsarbeit, Historisches Seminar der Universität Zürich 2004.
Inhalt
157 Urkundenabschriften, wovon 5 von späteren Händen nachgetragen. Hofrechte von Eschenz, Riegel, Lügswil, Ebnet und Eschbach, sowie wenige Lehenseinträge. Auf der letzten Seite: Fragenkatalog, sowie Eide der Gotteshausleute und Richter.
Die Einträge der Anlagehand sind nach folgenden Orten gegliedert:
S. 1–100: Ze den Einsiedelen
S. 101–153: Pfeffikon
S. 154–160: Richenburg
S. 161–167: Rapperswil
S. 173–186: Nüchen
S. 186–194: Ägre
S. 197–206: Rapperswil
S. 207–214: Uffnow
S. 214–220: Wald
S. 221–247: Meylan
S. 249–268: Stefe
S. 273–293: Kempten
S. 297–302: Kaltbrunn
S. 305–315: St. Gerold
S. 321–340: Britten
S. 345–374: Äschentz
S. 393–403: Zurich
S. 417–488: Ettiswil
S. 498–491: Bremgarten,
S. 493–513: Riegel
S. 517–538: Lehen
S. 539–540: Fragen
S. 540: Eide.
Hinweise
A.II.1 und A.II.2 gehören zusammen.
Anzahl Dateien
544

Inhalt:

Vorderseite des Einbandes
Amt EinsiedelnS. 1
Pfäffikon, Freienbach, Wollerau, ReichenburgS. 101
S. 101
S. 154
S. 161
Neuheim, ÄgeriS. 173
S. 173
S. 186
Rapperswil, Ufnau, WaldS. 197
S. 197
S. 207
S. 214
Meilen, SarmenstorfS. 221
S. 221
S. 235
StäfaS. 249
KemptenS. 273
Oberkirch, Mühlenen, KaltbrunnS. 297
S. 297
S. 300
S. 302
St. GeroldS. 305
BrüttenS. 321
EschenzS. 345
Zürich, Wehntal, HönggS. 393
S. 393
S. 396
S. 398
Ettiswil, Sarmenstorf, Reiden, Sursee, LügschwilS. 417
S. 488
RiegelS. 493
LehenbriefeS. 517
FragenS. 539
EideS. 540
Rückseite des Einbandes



Letzte Aktualisierung: 11.11.2009 – Impressum