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1741
P. Otto (Johann Anton) Bitschnau von Tschagguns
Geburtsjahr: 1825  |   Todesjahr: 1905


Professbuch:
Band B, Nr. 607
Kapitel: 16. Professen unter Abt Heinrich Schmid 1846-74.
P. Otto (Johann Anton) Bitschnau von Tschagguns
Professjahr: 1852

Professbuchtext:
P. Otto (Johann Anton) Bitschnau von Tschagguns, Vorarlberg. Geboren den 24. Dezember 1825 als Sohn des Franz Josef Bitschnau und der M. Elisabeth Thönin. Er studierte von 1840-45 am Gymnasium in Feldkirch, dann 1846 und 1847 an der Universität Innsbruck und von 1848-50 am Seminar in Brixen. Profeß 9. Mai 1852. Priester 19. September, Primiz 26. September 1852.
P. Otto war von 1852-55 Lehrer am Gymnasium, dann bis 1856 Professor für Moral. Am 4. Juni 1856 kam er als Pfarrer nach Eschenz, wo er bis zum 1. Dezember 1863 wirkte. Schon seit dem 24. Januar 1863 mußte er indessen provisorisch die Statthalterei Freudenfels versehen, während für ihn P. Franz Xaver Reichlin die Pfarrei besorgte. Ana 1. Dezember 1863 wurde er Statthalter von Freudenfels, das er am 15. Januar 1866 mit Sonnenberg vertauschte, welche Besitzung er bereits seit dem 7. Februar 1865 zugleich mit Freudenfels versehen hatte. Am 24. November 1873 kam er hier weg, um am 30. November nochmals die Pfarrei Eschenz zu übernehmen. Den 22. August 1875 wurde er zurückberufen und am 7. Oktober darauf als Prior nach dem Stifte Disentis gesandt. Hier blieb er aber nur bis zum 3. August 1876, dann lehrte er bis 1879 Theologie im Stifte. Am 30. Dezember 1879 kam er als Pfarrer nach Nüziders, wo er bis 1896 blieb. Hierauf mußte er als Beichtiger nach Offtringen, von wo er am 4. November 1901 zurückkehrte. 1902 kam er als Beichtiger nach Seedorf. Von dort kehrte er den 18. Mai 1905 ins Kloster zurück, wo er den 29. Juli 1905 im Alter von 80 Jahren starb.

Schriften: Gedruckte:
1. Das Leben der Heiligen Gottes, nach den besten Quellen bearbeitet von Pater Otto Bitschnau O. S. B. Mit 4 Farbendruckbildern und 330 besten Holzschnitten. Vollständig in 25 Lieferungen à 5 Bogen. Gr. 4 °. Zum Preise von 50 Pfg. = 60 Cts. oder 30 Nkr. ö. W. Im Verlage von Gebr. Benziger in Einsiedeln. 1881. 2. Auflage 1883. 998 S. X 53.
Sei kein Heuchler und kein Lügner. Vortrag, gehalten bei der zweiten Generalversammlung des katholischen Erziehervereins für das Land Vorarlberg in Dornbirn am 9. September 1885. Hohenems. Selbstverlag des Vereins. 15 S. Dv 234, 1. X 786, 20.
3. Katholischer Jüngling, «Rette deine Seele». Kurze Anleitung dazu mit Beigabe der üblichen Gebete. 1914. 3. Aufl. 416 S. Einsiedeln. Benziger.
4. Katholische Jungfrau, «Rette deine Seele». Unterricht zur Ausführung dieses wichtigsten Werkes, nebst Anschluß der üblichen Gebete. Benziger. Einsiedeln 1914. 3. Aufl.
5. Katholischer Mann, «Rette deine Seele». Eine Belehrung über die allerwichtigste Arbeit und Beigabe der üblichen Gebete. 400 S. Benziger. Einsiedeln 1914. 2. Aufl.
6. Katholische Frau, «Rette deine Seele». Kurzer Unterricht über diese Arbeit und Beten zum glücklichen Gelingen. 400 S. Benziger. Einsiedeln 1914. 2. Auflage.
7. Der katholische Ehemann. Lehr- und Gebetbuch. Donauwörth 1901. 24 °. 512 S. Ludwig Auer. X 1612.
8. Katholische Witwe, weine nicht. Trost- und Gebetbüchlein für die katholische Witwe. 496 S. Benziger. Einsiedeln 1914. 2. Auflage.
9. Was kostet der Himmel den katholischen Christen? Ein Lehr- und Betrachtungsbuch mit Anschluß der üblichen Gebete. 832 S. Benziger. Einsiedeln 1902. X 1274.
. 10. Die Andacht zur schmerzhaften Mutter Maria. Max Hirmer. Stvaubing 1900. 24 °. 32 S. X 1449, 3.
11. Beicht- und Kommunionandachten für Kinder. Max Hirmer. Straubing 1900. 24 °. 32 S. X 1449, 2.
12. Marienkind, siehe deine Mutter. Max Hirmer. Straubing 1909. 24 °. 32 S. X 1449, 4.
13. Die Osterfreude des katholischen Christen. Max Hirmer. Straubing 1900. 24 °. 16 S. X 1449, 1.
14. Marianisches Kränzlein aller kirchlichen Feste, deren Bruderschaften und Vereine, mit den jetzt gültigen Ablässen und Privilegien, samt Anhang der gewöhnlichen Gebete. Eberle, Rickenbach. Einsiedeln 1903.
15. Jubiläums-Büchlein. Benziger. Einsiedeln 1904.
16. Blüten aus dem Himmelsgarten. Eberle, Rickenbach. Einsiedeln.
17. Viele Artikel in «Mariengrüße aus Einsiedeln», bei Eberle, Rickenbach. Einsiedeln.
18. Maria unsere Mutter (siehe unter P.Johannes Benziger). Hb 31 a.
19. Was haben die Eltern bei der Standeswahl ihrer Kinder zu berücksichtigen. Vortrag. 1886. 4 S. Lex. P 35, 3
20. Christliche Standesunterweisungen. Rez.: Stimmen aus Maria-Laach 58.


Portraits:

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KAE, Glasplatte 00178




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