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                KAE, F.OC: Streitigkeiten der Propstei St. Gerold mit Rankweil den Holzstreich im Propstwald und in der Alp Frutz 1672-1749 betreffend (Faszikel) >
Identifikation
SignaturKAE, F.OC.13
SummariumsseiteF 4, S. 116
TitelDer Papst von St. Gerold, P. Augustin Frei, an das kk. Land- und Criminalgericht Sonnenberg
Datierung10.3.1842
VerzeichnungsstufeIndividualstŁck
Objekttyp0 AktenstŁck
Kontext
Inhalt und innere Ordnung
Form und InhaltEnthält:
Brief betreffend: Die Propstalp kam im 10. Jahrhundert an die Propstei, zugleich das Recht, sich aus dem Propstwald f√ľr die Bed√ľrfnisse zum Alpenbau, Faun und Brennen zu beholzen. 1657 hat F√ľrstabt Plazidus von Erzherzog Karl Ferdinand den Propstwald gekauft, mit der Jagdbarkeit und allen darauf haftenden Rechten. Im Kauf hat man den Rankweitern die pure alte Gnad, darin Holz zu hauen ex gratuito et ex nulla obligatione zugestanden. DIese wollten ein Recht daraus machen, darum langer Streit, der mit einem Vergleich endigte, dem zu folge ob der Sennh√ľtten wegen der Lawinengefahr und zum eigenen Gebrauch der Propstei ein eigener Distrikt Wald ausgemarchet wurde, der der Propstei St. Gerold dergestalt eigent√ľmlich sein solle, dass die Rankweiler zu ewigen Zeiten und unter keinem Vorwand darin Holz f√§llen durften; die Propstei aber durfte auch ausser diesem Distrikt, mithin im √ľbrigen Propstwaldzum Mayens√§ss und Alpenbau, zum Zaun und Brennholz nach Notdurft und Belieben f√§llen lassen. Der Weidgang soll offen bleiben, da darf gereutet(?), geschwendet werden nach Nutz und Gefallen. Rankweil hat also nach den Vergleichen von 1720 und 1743 nur das Nutzniessungsrecht des Propstwaldes und dieses noch beschr√§nkt. Das erste Beholzungsrecht im Walde, Grundeigentum, Jagdbarkeit, Weidgang zu den grasigen Stellen etc. bleiben nach wie vor Rechte der Propstei, die bis jetzt noch wie angefochten wurden. Die Propstei muss das Recht zu schwenden haben, sonst w√ľrde ja die ganze Alp vom Walde √ľberwachsen. Die Marken der Propstalp sind die aufgewachsenen B√§ume des Propstwaldes, eine Grenze, die leicht erkennbar ist. Die Knechte, die das Schwenden besorgten, h√§tten nur bis an die Grenze des Waldes geschwendet; der Propst selber habe keine Einsicht von ihnen Arbeiten genommen. Von besch√§digten Tannen wollten sie auch nichts wissen, muss eine schadhafte Wettertanne h√§tten sie mitverbrannt. Von Entsch√§digung k√∂nne somit keine Rede sein. Sollte die Vorstehung von Rankweil auf Untersuch bestehen, so m√∂ge der Unrecht habende Teil die Kosten tragen.
Tags
PersonenP. Augustin (Josef Johann) Frei von Muri (1788-1859)
Zugangs- und Benutzungsbedingungen
Zugangsbedingungenkeine Zugangsbeschršnkung (Archivverordnung Art. 9.3)
SpracheDeutsch
BeschreibstoffPapier
Sachverwandte Unterlagen
Anmerkungen
VacatVorhanden


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Letzte Aktualisierung: 30.01.2019 – Impressum
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